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23.07.2021

Nur SAFO ist einmal erfolgreich - Eintracht verpasst den Titel SAFO schließt auf Platz 4 ab

Der SC SAFO Frankfurt konnte zumindest einen Sieg beim vermeintlichen Abstiegsaspiranten TC Schwalbach landen, das als Mitfavorit angetretene Duo Wiesbadener THC und Eintracht Frankfurt blieb hingegen sieglos. Die Adlerträgerinnen staunten beim Auftakt (4:5) nicht schlecht, als sie Gastgeber TEVC Kronberg mit drei Ausländerinnen überraschte. Nach den Einzeln stand es dennoch 3:3. An Position eins zeigte die schon 2020 für die Eintracht spielende Kroatin Iva Primorac gegen die Schweizerin Lea Magun eine souveräne Leistung. Eine angenehme Überraschung für Trainerin Azra Mann war die Leistung der ihr bis dahin unbekannten Weißrussin Alesya Yakubovich. "Sie suchte einen Verein. Wir haben sie auf Empfehlung von Luise Reisel geholt, die sie vom College-Tennis her kannte. Eine sehr solide Grundlinienspielerin", erklärte die Team-Chefin. Dass die Weißrussin der Kroatin Nina Alibalic, Hessenmeisterin von 2019, überhaupt keine Chance ließ, spricht für die Qualität von Yakubovich. Den dritten Einzelpunkt verbuchte Reisel gegen eine starke Cora Barber. "Ich bin froh, nach der fast einjährigen Verletzungspause wieder so fit zu sein", sagte die Siegerin, die vor der Hessenliga lediglich ein Vorbereitungsturnier bestritt.

Auf den unteren Positionen gab es für die Eintrachtlerinnen Julia Hacke, Clara Kühnle und Jennifer Weigl nichts zu holen. In den Doppeln war der Triumph von Primorac/Hacke nach einer tollen Vorstellung nicht genug. Eine Chance gab es zwar auch im ersten Doppel, wo Yakubovich/Reisel gegen die am Netz einen Tick besseren Magun/Alibalic zum Sieg nur etwas mehr Routine fehlte.

Auf dem eigenen Gelände musste sich die Eintracht Neuling TC Marburg mit 2:7 beugen. Das Team aus der Universitätsstadt präsentierte an Position vier die ehemalige Bundesligaspielerin Eileen Aranas-Roth. Davor spielten drei Verstärkungen aus dem Ausland. Die durch eine leichte Schulterverletzung ein wenig gehandicapte Primorac verlor gegen die Italienerin Tatiana Pieri. Yakubovich und Elena Milovanovic lieferten sich den besten Fight des Tages, beide spielten von der Grundlinie aus schnell und platziert. Am Ende war die Serbien einen Tick schneller. Clara Kühnle lieferte ihr bisher bestes Spiel im Eintracht-Trikot. Im Match-Tiebreak hatte sie bei 9:8 einen Matchball. Statt 11:13 zu verlieren, hätte sie ebenso gut gewinnen können. Jennifer Weigl hätte gegen die routinierte, aber zu unbewegliche Jennifer Krieb klarer gewinnen müssen, was aber die Freude über das 11:9 im Match-Tiebreak nicht schmälerte. In den Doppeln konnten Primorac/Reisel im zweiten Satz nach 1:4 auf 5:5 ausgleichen, um dann erneut ein Break hinzunehmen. Ein tolles Doppel mit vielen Netzaktionen spielten die zweiten Duos, Yakubovich/Hacke fehlte am Ende nur das Quäntchen Glück.

Am Ende setzt sich die Erfahrung durch

Der SC SAFO Frankfurt startete mit einem 5:4-Erfolg beim TC Schwalbach in die neue Runde. Wie der gastgebende Aufsteiger traten auch die Frankfurterinnen ohne ausländische Verstärkung an. Die blutjunge Schwalbacher Mannschaft machte es den Gästen durchaus schwer, am Ende setzte sich dann aber doch das Mehr an Erfahrung durch.

Im Duell der "Sechser" bezwang Paula Wohlers die 14-jährige Isabell Hahn 6:4, 7:5, SAFOs Nummer vier Leora Hemmerich ließ gegen Alexandra Büchner nichts anbrennen. Dann aber waren die Schwalbacherinnen am Zuge, die den 0:2-Rückstand in ein 3:2 umwandelten, wobei im Spitzenduell Friederike Klein gegen Lilly Schulz mit 0:6, 0:6 die Höchststrafe kassierte. Leora Hemmerich glich im Duell an Position dann aber sicher zum 3:3 aus. In den Doppeln siegten Lilli Wiedenmann/Noemi Hemmerich und Leora Hemmerich/Wohlers jeweils klar und verbuchten somit die nötigen Punkte zum Sieg.

Tags darauf erwies sich der TEVC Kronberg dann als zu stark für die Sachsenhäuserinnen (2:7). Lediglich Leora Hemmerich konnte ihr Einzel gewinnen, dazu waren noch Klein/Wohlers im Doppel erfolgreich.

"Es liegen noch spannende Spiele vor uns mit extrem harten Gegnern. Erklärtes Ziel ist der Klassenerhalt und hier sind wir mehr als optimistisch, dieses Ziel zu erreichen", meinte Leora Hemmerich. löf/wag

Frankfurt - Als die Tennis-Herren 30 von Eintracht Frankfurt am vorletzten Regionalliga-Spieltag den SC SAFO Frankfurt mit 5:4 bezwungen hatten, durften sie noch Titelträume hegen. Die zerplatzten tags drauf aber nach der Niederlage im Duell der bis dahin ungeschlagenen Teams in Villingen.

Im Frankfurter Duell am Riederwald ging es heiß her. Die Spieler kennen sich bestens und haben schon öfters gegeneinander gespielt. Dass Eintrachtler Sebastian Schulz dem vieljährigen Bundesligaspieler Florian Halb keine Chance lassen würde, überraschte schon ein wenig. Die anderen Resultate entsprachen den Erwartungen. Aufregung gab es im Duell Markus Schiller gegen Gennadi Styckel (SAFO), das auf dem hintersten Platz praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Dennoch störte der Schriftzug eines Trikot- und Schläger-Herstellers auf dem Shirt des Gästespielers den Oberschiedsrichter. "Zu groß. Entspricht nicht den Vorschriften", lautete seine Aussage. Nachdem er auch mit Styckels Vorschlag, das Trikot umgedreht anzuziehen, nicht einverstanden war, dauerte es samt Diskussion mehr als eine Viertelstunde, bis das Match fortgesetzt werden konnte. Der im zweiten Satz zu diesem Zeitpunkt in Front liegende SAFO-Spieler kam dadurch aus dem Rhythmus und verlor.

Nach den Einzeln stand es 3:3, die Eintracht benötigte zwei Siege im Doppel - und fuhr diese auch ein. SAFO konnte es verkraften, das Team aus Sachsenhausen siegte am nächsten Tag mit 5:4 in Bad Ems und schloss auf Platz vier ab. "Nachdem wir in Nürtingen ohne drei Stammspieler verloren haben war klar, dass es mit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga nichts wird", erklärte SAFO-Spielführer Johannes Bänsch.

Trotzdem eine "tolle Runde"

Die Adlerträger spielten tags darauf nun in Villingen um den Titel. Hätte Patrick Miltner etwas mehr Glück gehabt, wäre das Ziel sogar zu erreichen gewesen. Doch der AK30-Hessenmeister, ansonsten im Einzel- und Doppel 13 Mal ungeschlagen, verlor den Match-Tiebreak gegen den Niederländer Tim de Heer mit 8:10. So reichten die Siege von Sebastian Schultz und Jakub Dabrowski nicht. Es stand 2:4, und da ein Frankfurter Doppel wegen Verletzung aufgeben musste, hätte man selbst mit den Siegen in den beiden anderen Paarungen nicht mehr als eine 4:5-Niederlage erreichen können. So wurde abgebrochen, die Gastgeber schenkten zwei Doppel ab. "Für uns ist aber auch der zweite Platz ein Erfolg. Es war eine tolle Runde, es herrschte Harmonie, wir haben viel Spaß miteinander gehabt", betonte Miltner. löf

TC Schwalbach - SC SAFO Frankfurt 4:5 (Lilly Pauline Schultz - Friederike Klein 6:0, 6:0, Rebecca von Schilling - Veena Nazar 6:7, 6:2, 10:1, Neele Riebell - Lilli Wiedenmann 6:4, 6:2, Alexandra Büchner - Noemi Hemmerich 2:6, 0:6, Annik Freund - Leora Hemmerich 2:6, 2:6, Isabel Hahn - Paula Wohlers 4:6, 5:7, Schultz/von Schilling - Klein/Nazar 6:1, 6:4, Riebell/Freund - Wiedenmann/Noemi Hemmerich 2:6, 1:6, Büchner/Hahn - Leora Hemmerich/Wohlers 0:6, 3:6).

TEVC Kronberg - Eintracht Frankfurt 5:4 (Lea Magun - Iva Primorac/Kroatien 3:6, 1:6, Nina Alibalic/Kroatien - Alesya Yakubovich/Weißrussland 3:6, 3:6, Cora Barber - Luise Reisel 4:6, 7:5, 6:10, Izabelle Persson/Schweden - Julia Hacke 7:5, 6:1, Carina Sommer - Clara Kühnle 6:3, 6:2, Sophie Clößner - Jennifer Weigl 6:3, 6:1, Magun/Alibalic - Yakubovich/Reisel 6:4, 6:3, Persson/Sommer - Primorac/Hacke 3:6, 6:4, 3:10, Barber/Clößner - Kühnle/Weigl 6:2, 6:3).

SC SAFO Frankfurt - TEVC Kronberg 2:7 (Klein - Magun 1:6, 1:6, Nazar - Alibalic/Kroatien 1:6, 0:6, Wiedenmann - Barber 0:6, 1:6, Noemi Hemmerich - Persson/Schweden 5:7, 3:6, Leora Hemmerich - Sommer 6:3, 6:1, Wohlers - Clößner 1:6, 7:5, 11:13, Nazar/Wiedenmann - Alibalic/Persson 1:6, 2:6, Klein/Wohlers - Magun/Katharina Kley 6:2, 7:6, Hemmerich/Hemmerich - Barber/Sommer 2:6, 2:6).

Eintracht Frankfurt - Marburger TC 2:7 (Primorac/Kroatien - Tatiana Pieri/Italien 4:6, 4:6, Yakubovich/Weißrussland - Elena Milovanovic/Serbien 3:6, 4:6, Reisel - Stanislava Hrozenská/Slowakei 2:6, 6:4, 10:7, Hacke - Eileen Aranas-Roth 0:6, 6:4, 6:10, Kühnle - Helena Kuppig 2:6, 6:1, 10:12, Weigl - Jennifer Krieb 6:2, 4:6, 11:9, Primorac/Reisel - Pieri/Milovanovic 1:6, 5:7, Yakubovich/Hacke - Hrozenská/Aranas 6:7, 6:2, 12:14, Kühnle/Weigl - Kuppig/Krieb 3:6, 3:6).

Weiter spielten: TC Bad Homburg - Wiesbadener THC 5:4, Marburger TC - TC Bad Vilbel II 7:2, THC Hanau - TC Bad Homburg 2:7, Wiesbadener THC - TC Bad Vilbel II 4:5.

Regionalliga Südwest, Herren30: Eintracht Frankfurt - SC SAFO Frankfurt (Sebastian Schulz - Florian Halb 6:1, 6:4, Simon Weidl - Johannes Bänsch 3:6, 6:4, 1:10, Nils Klemann - Julian Bley 1:6, 4:6, Patrick Miltner - Pascal Laucht 6:0, 6:1, Markus Schiller - Gennadi Styckel 6:2, 7:6, Vedran Bahtijarevic/Bosnien - Moritz Szelzki 2:6, 2:6, Weidl/Klemann - Halb/Styckel 4:6, 6:2, 14:12, Schulz/Miltner - Bänsch/Laucht 6:3, 7:5, Schiller/Tim Eichner - Bley/Szelzki 3:6, 2:6).

TC Sandhausen - BW Villingen 2:7, BW Bad Ems - SC SAFO Frankfurt 4:5, BW Villingen - Eintracht Frankfurt 5:4, ETV Nürtingen - TC Güglingen 2:7. - Die Abschlusstabelle: 1. BW Villingen (Meister, Teilnehmer an der DM-Endrunde) 12:0 Punkte, 35:19, 2. Eintracht Frankfurt 10:2, 36:18, 3. TC Güglingen 6:6, 31:23, 4. SC SAFO Frankfurt 6:6, 30:24, 5. BW Bad Ems 4:8, 26:28, 6. ETV Nürtingen 4:8, 23:31, 7. TC 70 Sandhausen (Absteiger) 0:12, 8:46, 8. BW Rottweil (Absteiger) zurückgezogen.



Quellenangabe: Frankfurter Neue Presse vom 22.07.2021, Seite 27

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